Hallo an alle Muettter dieser Welt! Und herzlichen Glueckwunsch zum Muttertag!
Gilt natuerlich am meisten fuer die wohl besten Muetter dieser Erde (und wir ham ja mittlerweile n paar unterschiedliche gesehen!) unsere beiden!
Blumen koennen wir euch leider von hier nicht schicken (wuerden dann wohl vermutlich ziemlich schrumpelig ankommen...) Wir schicken euch aber liebe Kuesse um den Globus und hoffen ihr habt ohne uns beiden ein bisschen weniger Stress (das waer dann wohl unser Muttertagsgeschenk *ggg*).
Wir hoffen natuerlich auch dass unsere besten Vaeter dieser Welt nen ordentlichen Vatertag gehabt haben (ich denk mal schon, Wetter war ja glaub ich gut!)
Den neusten Bericht gibt's morgen, weil meim Laptop mitten im schreiben der Saft ausgegangen ist. Bilder vom Segeltrip gibbet dann auch!
So langsam bekommen wir hier echt Kopfweh von dem ganzen auf dem Kopf stehen die ganze Zeit. Gestern waren wir also am Great Barrier Reef zum Schnorcheln.
Mit unserem Katamaran sind wir zuerst knapp 3 Stunden aufs Wasser rausgefahren, wobei der heftige Wellengang dafuer gesorgt hat, dass so manche Passagierin (nicht die Lui!)(aber beinahe) die Fische vorzeitig gefuettert hat.
"klar zum Abtauchen!"
Als wir dann in der kleinen Bucht angelangt waren, die das gruen unter dem Wasser schimmernde Riff gebildet hatte, stiegen wir in unsere Flossen und spuckten kraeftig in die Taucherbrillen. Die Lui die Nudel klemmte sich noch ihre Schwimmnudel unter und los gings immer kraeftig mit den Flossen genudelt, aeh gerudert, ab zu den Fischen!
grosser bunter Fisch vor langweiligem Hintergrund
(is noch n bissl Photoshop angesagt *ggg*)
Das Wasser stand an dieser Stelle nicht wirklich hoch und wir konnten von der Oberflaeche aus die unzaehligen bunten Fischchen bestaunen, die sich zwischen den teils noch bunteren Korallen tummelten. Ab und an war dann auch der ein oder andere ausgewachsene Fisch dabei (teilweise echt gross!). Auf unserem Tauchgang wurden wir andauernd von einem Putzerfisch begleitet, der sich vermutlich an uns ransaugen wollte, dann aber doch zu unsicher war ob die komischen Riesenfische als Transportmittel geeignet waren.
Highlight war definitiv die ueber einen Meter grosse Meeresschildkroete, die gemuetlich durchs Riff gecruised ist, Hammer!!!
Teil des Korallenriffs, wer haetts gedacht
Leider wars ziemlich bewoelkt und die Kamera war ziemlich schrottig, deswegen gibts nur wenige Bilder (und die sind auch nicht wirklich gut). Schwierig war zusaetzlich auch noch in der teils heftigen Stroemung nicht auf das empfindliche Korallenriff zu treiben. (ein Foto von dem angepeilten Fisch zu machen ging manchmal auch ziemlich daneben...)
Vom Boot aus konnte die Lui dann noch ein paar der wirklich grossen Korallenfische fuettern, die ihr gierig das Brot aus der Hand frassen.
s Luischen beim Fische fuettern
Auf der Rueckfahrt wurden wir noch mit Snacks und Wein versorgt, waehrend wir erschoepft von der ganzen Taucherei gen Hafen fuhren. (es wurde natuerlich auch wieder ordentlich fuer das Fuettern der Fische gesorgt!).
Heute haben wir uns nen Tag Auszeit genommen und sind einfach durch die City geschlendert. Die Lui ist an der Esplanade entlanggelaufen (mit dem oeffentlichen Swimmingpool direkt am Strand) waehrend ich im Internet gehangen habe und letztlich meinen schoenen eeepc geschrottet hab (aetz jetzt kann ich erstmal wieder anfangen da des Betriebssystem neu drauf zu machen *kotz*).
Morgen gehts in den Zoo nach Townsville zum Koalas knuddeln (Ich ned! Ich fotografier die Sch... ...
Strandpromenade mit PublicPool
oehnheiten des Outbacks dann). Also soweit von uns, wir freuen uns ueber jeden Kommentar (sollten bei 50 Besuchern am Tag eigentlich doch n paar mehr sein ;-) )
Hier machen derart viele deutsche Backpacker Urlaub, da dacht ich mir, nen mers doch einfach Malle...
Nach unserem kurzen Flug (3 Stunden) ueber die tasmanische See kamen die ersten Kuestenstreifen Australiens in Sicht. Die letzten Sonnenstrahlen verblassten ueber dem roten Kontinent waehrend wir uns im Sammeltaxi (oh mann, Japaner koennen ja schon irgendwie nerven) durch Sydney quaelten. Am Base Backpacker angekommen gings dann erstmal ab ins 8 Bett Dorm wo uns ein uebler Gestank gepaart mit einem unglaublichen Chaos begruesste. Ja, so schlimm hats bei mir nur gaaaanz selten ausgesehn! Naja, nachdem wir uns damit abgefunden hatten waren wir noch schnell im 24h-Shop Wasser kaufen (an die Preise hab ich mich immer noch nicht gewoehnt! wie kann man denn bitte 2 Euro pro Liter stillem Wasser verlangen, hier muss mal schleunigst n ALDI her! Das waer dann mal n ALDI-SUED!). Am naechsten Tag gings dann ab durch die Stadt. Der Hop-On Hop-Off Bus (die scheinen irgendwie immer rot zu sein) kutschierte uns von einer Sehenswuerdigkeit zur naechsten. Vom Hafen ("Darling Harbour") zur beruehmten "Harbour Bridge" durch mehrere Parks an Museen und viktorianischen Gebaeuden vorbei hin zum wohl weltbekannten Opernhaus, dessen "Segel" im Abendlicht golden schimmerten, ach wie schoen, der perfekte Tourimoment...
Abends gings in die hosteleigene Bar "Scary Canary" wo wir uns mit Timea, unserer ungarischen Neuseelandbekanntschaft, trafen. Resultat, wir sind jetzt um 2500 Neuseelandbilder und einen schoenen gemeinsamen Abend reicher. (Keine Angst wir sortieren schon noch aus *ggg*)
heimliche Aufnahme des grossen Konzertsaals im Sydney Opera House
Mittwochs war dann nochmal die Bustour dran, die mit einer Fuehrung durchs Opernhaus begann, verdammt interessant fuer alle Architektur- und Opernbegeisterten und meine Ex-DM-Studenten wegen des CDs ;-). Anschliessend wollten wir ins Hard Rock Cafe zum fett Burgeressen. Wir mussten allerdings feststellen, dass das Hardrock Cafe "operates not longer in Sydney", na klasse! *heul* Stattdessen gings ins "Harbourside" um dort im Foodcourt ma richtig gut Doener zu essen. Die Welt war wieder in Ordnung.
Anschliessend trennten wir uns, fuer ne halbe Stunde. Die Lui wollt bummeln gehen, waehrend ich mir die Schiffe im Maritim Museum anschaun wollte (Kommentar Lui: "Ich will keine bloeden Schiffe sehn, wie langweilig"). Naja, ich bin also los und hab erstmal die "Endeavor" bestiegen. Eines der ersten Entdeckerschiffe hier in Australien. Ein beeindruckender Schoner auf dem mir von einem freiwilligen Helfer die Einzelheiten ueber das Schiff und dessen Reisen erzaehlte. Danach hab ich dann die James Cook geentert. Einen dreimastigen Windjammer. Wohl das einzigste Schiff dieser Klasse (mit deutschem Stahlrumpf!) das noch aktiv auf den Meeren unterwegs ist. Dort habe ich mich dann mit einer aelteren Dame unterhalten die mir meine eigene kleine Privattour ueber und unter Deck gegeben hat. Als sich dann herausstellte dass sie vor 30 Jahren in Donzdorf (Gruss an Buchi!) gelebt hat, vertieften wir uns in ein angeregtes Gespraech ueber Deutschland, Australien, Sydney, dessen Hafen und wie sich alles veraendert hat. Ich hab einiges erfahren und mich verdammt gut unterhalten, lag vielleicht auch an dem witzigen Anblick den die alte Dame mit ihrer riesigen blaugefaerbten Sonnenbrille abgab *ggg*.
die "James Cook" im Darling Harbour
Von dem beeindruckenden Segelschiff bin ich dann auf die "HMAS Orlow" umgestiegen. Ein ziemlich grosses U-Boot, welches in einigen Seeschlachten auf australischer Seite seinen Dienst verrichtete hat. Es war genial sich durch Schotte und enge Gaenge zu quetschen, begleitet von den authentischen Geraeuschen die aus versteckten Lautsprechern drangen. Der Blick durchs Periskop war einzigartig! Im Gegensatz zu dem kleinen, deutschen U-Boot in Laboe hab ich mir auch kein einziges mal den Kopf gestossen!
\Wieder an der Wasseroberflaeche angekommen gings noch auf die "HMAS Vampire". Einen ausgemusterten australischen Zerstoerer, der mit den ganzen dicken Geschuetzen doch ziemlich bedrohlich wirkte. Mit dem Eindruck wars allerdings vorbei, als ich (bequem im Kommandostuhl sitzend!) erfuhr, dass das Schiff nur ein einziges mal gefeuert hat. Das ganze geschah in Vietnam und war eine einzige Salve in die Luft (um seiner Besatzung den Veteranenstatus zu verschaffen). Also kein einziger Feindkontakt! Wie impressive....
Mit festem Boden unter den Fuessen machte ich mich dann auf den Weg zur Bushaltestelle um die Lui zu treffen. Ihr koennt euch ja denken dass ich ne Stunde zu spaet war und es war n kleines Wunder dass ich keinen Dampf aus ihren Ohren kommen sehen hab ;-)
Ich hab s versucht mit nem Kinoticket wieder gut zu machen, also allet in Butter aufm Kutter!
Die Lui wollt dann noch zum Bondi-Beach, waehrend ich mir nochmal die Schiffchen anschaun wollt.
Sonnenuntergang am "famous" Bondi-Beach (mit Surfern!)
Der Ausflug zum Strand war wohl ziemlich stressig und stand in keinem Verhaeltnis zum Aufwand. Das ganze endete darin, dass sie auch noch ins Hostel rennen musste um mit mir dann rechtzeitig ins Kino zu kommen.
Der Film den wir sahen war IRONMAN, YEAH, Kanonen, Flammen, n Typ in nem coolen Exoskelett der die Welt verbessert und und und...
Abends gings relativ bald ins Bett da wir um halb 5 aufstehen mussten um unseren Flug nach Cairns zu bekommen.
Am naechsten Morgen hiess es dann: Aufgestanden, Zaehne geputzt, Klamotten angezogen und ab in die Lobby und auf den Shuttelbus gewartet. Der eh schon gestresste Busfahrer presste uns und unser Gepaeck dann in den Buss um ihn im weiteren Verlauf mit noch mehr Backpackern vollzustopfen. (Kommentar Busfahrer: "It s only 10 minutes to the airport, it s ok!"). Am Flughafen waren wir dann um 5 vor 6 (mal ausnahmsweise rechtzeitig) eingecheckt.
Zwei Stunden spaeter sassen wir in unserem Airbus A 330 und rollten auf die Startbahn (nachdem wir noch auf verspaetete Anschlussfliegerpassagiere warten mussten).
Die geballte Kraft der 2 Turbinen drueckte uns in unsere Sitze "Cairns wir ko...
...PLOETZLICH dappte der Pilot derart heftig in die Bremsen, dass das Flugzeug unter Aechzen, quietschen und heftigem Vibrieren den Runway entlang raste.
"Ach du scheisse wir rammen gleich ein anderes Flugzeug!"
Einige der verstoerten Leute bereiteten sich auf den Aufprall vor, Koepfe wurden zwischen Knie genommen und wir erwarteten das Schlimmste. Der Flieger jedoch beruhigte sich und wir rollten langsam aus. WOW, what the f*&%!
Nach etlichen Minuten der Ungewissheit toente dann die Stimme aus dem Cockpit durch den Flieger. "Ladys and Gentlemen, we recently discovered a problem with our engine and had to abort the takeoff!" Na danke, der Flieger is kaputt!
Nachdem wir dann nochmal fast 2 Stunden mitten auf dem Rollfeld, von Gurten in den Sitzen festgehalten, verbrachten und die Techniker das Flugzeug reparierten, starteten wir den zweiten Versuch. Na danke, jetzt waren alle natuerlich sehr beruhigt und sahen entspannt dem Flug entgegen *LOL*. Das rege Stimmengewirr koennt ihr euch ja vorstellen das sich im ganzen Flieger breit machte. Wohl genauso wie die Welle der Entspannung die die Sitzreihen durchlief als der Flieger vom Boden abhob...
Nach 3 Stunden Flug erreichten wir den kleinen, entspannten Flughafen in Cairns, wo wir von der Waerme des Nordens (ja, hier ist alles andersrum, erinnert ihr euch?) empfangen wurden. Vom Flughafen aus gings dann im Bussle zu unserem Backpacker, 15 Minuten vom Stadtzentrum entfernt.
Nachdem wir uns in unserem Zimmer ausgebreitet hatten (Juhuuu, mal kein Dorm!) gings ab in die City, wo wir zuerst ein bisschen shoppen waren, gefolgt von einem frustrierenden Besuch im Internetcafe (ich schreib den Bericht grad zum zweitenmal) um anschliessend im "Woolshed" (wo vermutlich alle Backpacker der Stadt hingehn) zum Essen zu gehn.
Super Preise, gutes Essen, was will man mehr?
Der naechste Morgen. Erstmal einigermassen ausschlafen (naja, ich, die Lui konnt die halbe Nacht ned pennen, danke an die Zimmernachbarn!). Nach dem Aufstehn gings dann ab in ein Aborigines-Zentrum, wo wir mehrere Vorfuehrungen sehen konnten in denen die Kultur der Aborigines dargestellt wurde. Von Taenzen ueber Medizin, Kraeuter und Essenskunde, Koerperbemalung, Bummerang und Speerwurf bis hin zu, was sonst, dem Didgeridoo.
Mal sehn wann wir uns solche Elefantenblasrohre zulegen...
Der Tag war wirklich genial, und schockierend, wenn man sich die Geschichte anschaut und wie die Europaeer den Ureinwohnern zugesetzt haben.
das Kaenguruh ist erlegt! Juhuu!
Nachmittags sind wir dann ins Reisebuero um die naechsten Stationen klar zu machen. Segeln auf die Whitsunday Islands, n Offroad-Camping-Trip auf Fraser-Island und unser Ausflug ins rote Zentrum des Kontinents nach Alice Springs. Natuerlich geht's dann auch zu der Postkartenlocation schlechthin, dem "Uluru" (Ayers Rock) und den umliegenden Sehenswuerdigkeiten (den "Olgas" und dem "Kings Canyon").
3 Tage unter freiem Wuestenhimmel im Outback campen, schee!
Das ganze kostet uns nen Arsch voll Geld, aber man lebt nur einmal...
(und in Asien wird's ja wieder billig *ggg*)
(hoffentlich).
Momentan sitz mer grade im Internetcafe (wer haetts gedacht) und checken Fluege und Zeux.
(hoffentlich find mer was guenstiges nach Alice Springs *daumendrueck*)
Morgen geht's mit dem Katamaran auf einen Schnorcheltrip aaaannss....
GREAT BARRIER REEF! (Jipiieee!!!!)
Hab mir extra n Unterwasserfoto geliehen um euch vielleicht das ein oder andere Korallen- bzw. Nemobild zu zeigen! Sofern wir also nicht Ertrinken gibt's bald schoene Tauchbilderchen!
Soweit mal von uns, demnaechst mehr auf diesem Sender!
CYa!