Dienstag, 20. Mai 2008

Australien - Alice Springs, Outback

G'Day aus Brisbane!

Heute sind wir nach Ueberfliegen des gesamten Kontinents (von Alice Springs nach Melbourne und dann weiter nach Brisbane) von unserem Abstecher ins rote Zentrum Australiens zurueckgekehrt.
Alice Springs ist ein kleines Staedchen mitten im Australischen Wuesten-Busch-Outback.
Mit fast 70% Aborigines leben hier glaube ich die anteilmaessig meisten der indigenen Bevoelkerung. Nach einem kurzen OSB (is nicht gross dat Ding!) sind wir dann im Hostel abgehangen und haben uns mental auf die bevorstehende Tour ins Outback vorbereitet.

Nach einer kurzen Nacht (ab 4 Uhr mussten die ersten aufstehn...) schnappten wir unser auf einen Daypack mit dem auf das Noetigste reduzierten Reisegepaeck (bei mir warens 2 Unterhosen, ein T-Shirt, Duschsach, Zahnbuerste und ein Handtuch, sowie meine Taschenlampe) und huepften zusammen mit 22 anderen in den Bus. Unser Tourguide Tom begruesste uns in Aussi-Manier und ab gings in die Wueste.
Waehrend wir die bolzgerade Strasse Richtung "Ayer's Rock" (im Folgenden "Uluru" genannt, wie sich's gehoert...) entlang duesten, begann die allgemeine Vorstellungsrunde.
Juhu, die Haelfte der Mannschaft kam aus Deutschland, aetz! Die obligatorischen Iren durften natuerlich auch nicht fehlen...

Bevor wir den Uluru sehen konnten, besuchten wir seine kleinen Brueder die "Olgas" oder nach dem original Namen "Kata Tjuta". 35 Felsdome ragen aus dem Wuestenboden und bilden, in den sie durchziehenden Schluchten, Refugien fuer unterschiedlichste Pflanzen- und Tierarten. Unser Guide erklaerte uns wie die Felsen mitten in der Wueste aus dem Nirgendwo aufgetaucht sind (Seine Theorie ueber Alien-Raumschiffe war weitaus interessanter als die der Geologen und anderer Wissenschaftler, die viel zu kompliziert ist um sie hier wiederzugeben. Die Felsen sind gelandete Alien-Raumschiffe die hier vor sich in rosten.
So isses und nicht anders!).
Nach einer kleinen Tour durch die "Olgas" ging's dann weiter zum naechsten Highlight.

Gerade rechtzeitig zum Sonnenuntergang trafen wir dann am Uluru ein.

Schock!

Da sitzen doch tatsaechlich Horden von Touris in Klappstuehlen und leeren sich ein Glas Puffbrause nach dem naechsten rein, waehrend sie darauf warten dass der rote Stein noch roeter wird. Was macht man als Backpacker in so einem Moment?...


...man stellt sich dazu!

Foto raus und so viele Bilder wie moeglich gemacht. Waehrend also langsam die Sonne unterging becherten wir Sekt, assen Cracker, sammelten Sand ein (ohoh, hoffentlich wird sich nicht der Fluch des grossen roten Steins auf mich legen *angsthab*) und genossen den wohl teuersten Blick unserer Reise. Fuer den kurzen Trip haetten wir fast einen Monat in Thailand leben koennen!
Jedem der das Sonnenuntergangsspektakel einmal beiwohnen moechte, sei eines ans Herz gelegt: Dreht euch um! Denn hinter euch verglueht der Sonnenball am Horizont und wirft ein spektakulaeres Licht auf Kata Tjuta (die "Olgas"). Einzigartig!


Sonnenuntergang ueber Kata Tjuta

Nachdem das meiner Meinung nach eher unspektakulaere Uluru-Sonnenuntergangs-Spektakel zu Ende war, fuhren wir zu unserem Nachtlager.
In unserem Camp wurde erstmal ein ordentliches Lagerfeuer angefacht und wir versammelten uns zum allgemeinen Palaver darum. Die Unterhaltungen wurden nur durch gelegentliches Pupsgeraescheerzeugen mittels des herumgereichten Didgeridoos (kennt ihr, dieses Holzrohr, das einen ganz markanten, fortwaehrenden Ton von sich gibt (wenn mans kann) ) unterbrochen. Da wir um kurz nach 5 schon wieder raus mussten, ging der Abend (sowie die Biervorraete) recht frueh zu Ende. Wir verkrochen uns in unsere "Swags" (im Prinzip eine Kombination aus uebergrossem Schlafsack und Matratze) um unter freiem Sternenhimmel einer von Sorgen um Dingos, Spinnen, Schlangen und was da sonst noch so durch die Wueste krabbelt, entgegen zu sehen.

(Zu) Frueh am naechsten Morgen wurden wir durch ein freundliches "Weaky weaky!" unseres Buschfuehrers aus dem Schlaf gerissen. Keiner wollte sich so recht aus dem warmen Swag in die unfreundliche Kaelte des Wuestenmorgens begeben, da zahlt man nen Arsch voll Geld und muss dann auch noch mitten in der Nacht raus, nur um den Sonnenaufgang an so nem komischen Stein zu sehn...
Nach einem hektischen Fruehstueck fuhren wir mit dem Bus erneut zum Uluru, wo wir gerade rechtzeitig ankamen und unsere Felsumrundung (ca. 9 Kilometer oder auf Aussi "K's") mit den ersten Sonnenstrahlen begannen. Waehrend sich der Stein langsam in ein intensives Orange tauchte, stapften wir an heiligen Staetten der Aborigines vorbei (Fotografieren kostet 5000 Dollar Strafe!) um den Uluru. Die Felsformationen in Zusammenspiel mit dem Licht und den Erzaehlungen ueber einige Sagen der Ureinwohner war ein schoenes Erlebnis, aber nicht im Ansatz so beeindruckend wie erwartet.


Sonnenaufgang am Uluru (mit den beiden Obertouris)

Nachdem wir den Tag rund um den Uluru verbracht hatten, fuhr uns der Bus ueber eine sehr, sehr, sehr staubige Dreck-Sand-Piste zu unserem naechsten Nachtlager, diesmal wirklich im Busch! Nach einem auf den Kohlen unseres Lagerfeuers gekochten Abendessen (hat viiieeel zu lange gedauert!) gings dann wie am Abend zuvor im Swag zum Schlafen.

Am naechsten Morgen war dann wie gewohnt um 5 Uhr Wecken angesagt und nach einem kurzen "Breaky Breaky" ging's dann auch schon los in Richtung Kings Canyon.
Dort angekommen machten wir uns auf die dreistuendige Tour am Rand der Schlucht entlang und hinunter in den "Garden of Eden" einem gruenen Dschungeltal inmitten des kargen Felsens. Der Trip ueber und durch den Canyon war wohl am abwechslungreichsten und schoensten auf unserer Tour (mal abgesehen vom Sonnenuntergang ueber den Olgas),


der beeindruckende Kings Canyon

So jetzt werd ich aus dem Internetcafe geschmissen, wie wir dann nach Brisbane gekommen sind erzaehl ich das naechste mal!

CU!

Donnerstag, 15. Mai 2008

Australien - Brisbane

G'Day mates!

Wir berichten heute live aus der drittgroessten Stadt Australiens, Brisbane.
In einer Flussbiegung eigentlich ganz idyllisch liegt die Stadt, die uns mit hektischem Treiben im CBD (central Business District) begruesste. Wir sind im Hilton abgestiegen, oh sorry, nicht im sondern nebe'm Hilton. Unser Backpacker heisst aber trotzdem "Palace Embassy" (klingt doch wichtig, oder?). Nach unserem OSB sind wir abends dann ins... KINO!!! Wir haben uns die Beziehungskomoedie (Juhuuu!) "What happens in Vegas" reingezogen, und wir koennen sagen, "That doesn't happen in Vegas!", glaubt uns, wir waren da ;-).

Tag's darauf ging's dann ins "Lone Pine Koala Sanctuary", wo sich die meisten Koalas in Australien finden lassen. Also ab zum Knuddelmarathon!
Bis auf tasmanische Teufel (menno!) konnten wir die wichtigsten, tierischen Einwohner des Kontinents anschau'n und uns beschnuppern lassen. Die Lui durfte dann auch recht schnell auf die lang ersehnte Tuchfuehlung mit einem der knuffigen, grauen und unglaublich langweiligen Beuteltiere gehen.


das lang ersehnte "Knuddelfoto"

Damit ich auch noch zu nem schoenen Knuddelfoto komm, hab ich mir dann ein etwas maennlicheres Tier rausgesucht. Haha, Steve Irwins Nachfolger hoechstpersoenlich, oder?


der "Crocodile Hunter" hoechst persoenlich

Das Tier das wir beide aber am besten, knuffigsten und interessantesten fanden war:


der WOMBAT!!!

Heute sind wir dann ins Museum gehopft und haben Bekanntschaft mit der Geschichte Australiens geschlossen. (von Dinosauriern, ueber Ureinwohner, bis hin zu wilden Flugmaschinen, gab's so einiges zu bewundern...) Anschliessend sind wir dann am Fluss entlang gelaufen und mit einem Abstecher durch den Botanischen Garten (Ja Lui, das zweite mal in drei Monaten hattest du recht mit dem Weg!) wieder zurueck zu unserem Hostel.


zwei Urviecher (jaja, ich hab Angst vor der Lui! (manchmal))

Morgen springen wir in den Flieger, der uns ins Herz des roten Kontinents, zum Uluru bringt!

C U in Alice Springs!

Montag, 12. Mai 2008

Australien - Townsville, Airlie Beach, Whitsundays, Rainbow Beach


Hi! zum neu'sten Bericht aus Down Under.

Nachdem wir unsere Zelte in Cairns abgebrochen hatten,sind wir mit dem Bus nach Townsville gefahren, wo die Lui ja unbedingt diese putzigen possierlichen Pandas, aeh Koalas (sorry die Aliteration war grad' so schoen...) halten wollte.
Nach ein paar Stunden Fahrt erreichten wir dann endlich Townsville, anscheinend die zweitgroesste Stadt Queenslands, was man aber mal garnicht merkt!
Nachdem wir das kurze Stueck vom Busbahnhof zu unserem Backpacker geschlappt (ja, da wir mittlerweile fast immer in FlipFlops unterwegs sind (ich hasse es) ist der Terminus “geschlappt” hier durchaus anebracht) sind, gings erstmal darum was zu Essen zu finden und dabei 'n bissl die Stadt zu erkunden.
Townsville ist zwar sehr ausgedehnt, der Stadtkern allerdings ist laecherlich klein.
Die meisten Laeden hatten irendwie geschlossen, warum, dazu spaeter. Erstmal wurde der Hunger durch den wohl matschigsten HotDog den ich jemals in Haenden hatte gestillt. Anschliessend begannen wir mit unserem OSB. Ueber die Victoria-Bridge, die Flinders Street entlang, bis zur Marina mit den vielen Seegelbooten die dort vor Anker lagen. Dort entdeckten wir dann auch das ReefHQ, angeblich das groesste Riffaquarium der Region (vieleicht auch der ganzen Welt?). Von der Lauferei und der fiesen Hitze erstmal geschafft, ging's zurueck in unsere Adventurers Lodge, wo ich mich erstmal um meine Waesche (ne echt zeitraubende Angelegeheit) kuemmerte, waehrend die Lui, aeh, keine Ahnung was die Lui da nebenher gemacht hat, vermutlich sich was zu essen gekocht...


Der "Blindfisch" (ein riesiger Hai mit seeeehr kleinen Augen)

Waehrend meine Klamotten ihre endlosen Runden im “Toploader” drehten um sich ansschliessend im “Dry-Tumbler” zu vergnuegen (klingt fast wie auf'm Wasen!) schnappte ich mir zum ersten mal meinen Thailand-Reisefuehrer und begann zu blaettern...

...Juhuu Internet kostet da nur 20 Cent die Stunde, Jiiihhhhaaaa!...

Nachdem meine Waesche fertig war, ist dann auch die Lui aufgetaucht und wir informierten uns wie man am besten zu diesem Koalaviecherknuddelzoo kommt. Da traf uns dann fast der Schlag, denn mit dem Preisaufschlag zum Koalahalten und dem Transport zum Zoo, verdoppelte sich der Preis auf gut ueber 40 Dollar! Wir beschlossen dann, das Koalaknuddeln auf Brisbane zu verschieben und stattdessen dem kleinen Nemo und seinen Freunden einen Besuch im ReefHQ abzustatten. Der Plan fuer den folgenden Tag stand also, doch was fangen wir mit dem angebrochenen Abend an? Ins Kino, was denn sonst!
Also nen Voucher an der Reception geholt und auf zum Filmtempel gemacht.
Dort entschieden wir uns dann in “Untraceable” zu geh'n. 'Nem ordentlichen Thriller ueber nen Moerder der seine Morde live ins Internet streamt, juheee! Der Film war zwar etwas uebertrieben, aber trotzdem nicht schlecht...

Tags darauf sind wir dann recht frueh ins Aquarium, wir wollten die Zeit ja gut nutzen (und die Lui wollt Nachmittags noch 'n bissl shoppen geh'n, jaja, so sind se halt...).
Die grosse Aquarienlandschaft war vermutlich das beste Aquarium das wir bisher besucht hatten. Ein fantastischer Blick auf Korallen und ihre kleinen und groesseren Bewohner. Gleich am Anfang wurden wir von einem sehr scheuen Nemo (ja, alle Clownfische heissen Nemo) begruesst. Einige der angebotenen Fuehrungen konnten wir mit machen und so einiges ueber die Entstehung des Great Barrier Reefs und einen Haufen ueber seine putzigen und eher nicht so putzigen (weil arschgiftig oder ziemlich bissig) Bewohner lernen. In einem Unterwassertunnel konnten wir uns mit einer Taucherin unterhalten die uns mit Mikrofon und Kopfhoerern ausgestattet die Raeuber des Riffs (Haie und andere ziemlich grosse Fische) vorstellte, sowie uns mit der Wasserschildkroete (Name der Redaktion unbekannt) bekannt machte.


Die namenlose Schildkroete laesst sich am Panzer kraulen *geniess*

Zum Mittagessen verliessen wir dann das ReefHQ. Die Lui machte sich anschliessend zum Bummeln auf, waehrend ich mich nochmal zu den Fischen gesellte.
Abends bin ich dann nochmal ins Kino um mir endlich “Street Kings” reinzuziehen. Ein aeusserst gewalttaetiger Film, hier in Aussiland trotz weggeschossener Gesichtshaelften trotzdem ab 15 Jahren, tztztz. S Loisle ist waehrenddessen in die Monsoon Bar (wo ich am abend zuvor ziemlich gut gegessen hatte, geile Location!!!) wo ne Tango-Tanz-Veranstaltung war. Am naechsten Morgen galt es noch ein bisschen Zeit zu verpruegeln, bis wir dann endlich in unseren Bus gen Sueden (nicht der Sonne hinterher, sondern tendenziell eher von ihr weg, jaja, verdrehte Welt) stiegen.

Abends kamen wir dann in Airlie Beach an, wo es von Strandschoehnheiten und Backpackern nur so wimmelt. Bei unserem OSB stellten wir fest, dass die Stadt im Prinzip von den Touris lebt, die hier vor ihrem Trip auf die Whitsunday Islands Station machen. Nach dem Check-In auf unser Boot gings dann, zusaetzlch jetzt noch mit “Stinger-Suits” (leichte Neoprenanzuege gegen Quallenstiche) bepackt, ins Hostel und der Abend war im Prinzip gelaufen.
Am naechsten Morgen sind wir dann ausgecheckt und haben unser Gepaeck im Luggage-Storage fuer die naechsten drei Tage eingeschlossen. Das Einzigste was mit aufs Boot durfte war ein kleiner Rucksack mit Schwimmsach, Klammoten, 'nem Handtuch und was Trinkbarem. Der Shuttelbus brachte uns dann zum Hafen wo wir unser Boot die “Boomerang” bestiegen. Die “Boomerang” ist ein in Deutschland designtes (was 'n Wort) Tall-Ship, welches bis vor einigen Jahren noch an grossen Rennen teilgenommen hat und dabei z.B. den ersten Platz in der “world maxi series” einfuhr. Der Einmaster ist fast 30 Meter lang, ca. 7 Meter breit und 34 Meter hoch. An Board befanden sich die 4 Mann starke Crew und 28 Passagiere, unter denen wir witzigerweise Sally und Leona entdeckten, die mit uns im Straybus durch Neuseeland getingelt sind! So ist das, die Travellerwelt ist ziemlich klein.
Nachdem wir unser spaerliches Gepaeck in unseren engen Kojen verstaut hatten gings los, von Airlie Beach nach Daydream Island, wo wir vor Anker gingen und unseren zweiten Schnorcheltrip am Great Barrier Reef machen konnten. Abends wurden wir dann mit super Essen vom Grill versorgt und starteten in die mehr oder weniger lange Nacht des Kennenlernens an Deck, waehrend ueber uns die Milchstrasse leuchtete.


Harte Arbeit fuer "harte" Seemaenner

Um 7.30 Uhr war dann am naechsten Morgen Wecken angesagt und nach einem kurzen Muesli machten wir das Boot klar zum Segelsetzen. Eine Arbeit die 8 Leute beschaeftigte. Ich selber durfte mir an einer von 3 Winden die Seele aus dem Leib kurbeln. Mit dem Kommando “To the front of the boat” legten wir uns richtig ins Zeug um das Hauptsegel hoch zu ziehen. Was anfangs noch ganz gut ging, endete in einem leichten Muskelkater! Mit gesetzten Segeln flogen wir dann uebers Wasser, das uns mit den doch recht hohen Wellen ordentlich durchschuettelte und vor allem nass machte! Was'n Spass! Am eisteelosen Long Island vorbei ging's zu groessten Insel, Whitsunday Island. Dort gingen wir erneut vor Anker und konnten mit Taucherbrille, Schnorchel und natuerlich dem “Stinger-Suit” bewaffnet erneut in die unglaublich farenpraechtige Korallenwelt des Riffs eintauchen. Diesesmal war wohl am beeindruckendsten, denn die unzaehligen kleinen neugierigen Fische die uns umschwammen bildeten eine faszinierendee Unterwasserszenerie. Der groesste Fisch der uns ueber den Weg geschwommen ist, war ein gruener Maori Humpback Irgendwas der wohl weit ueber einen Meter lang war!


Lui, Sally und Leona, unsere "King's" Queens

Nach der Schnorchelei machten wir vom Strand aus einen kurzen Buschwalk auf die andere Seite der Insel, wo uns der kilometerlange “Whitehaven Beach” in strahlendem Weiss begruesste. Der Sand dort enthaelt 98% Sillicium und ist der weisseste Sand der Welt (angeblich). Nicht nur dass der Sand richtig weiss ist, er ist auch noch fast so fein wie Mehl, krass!


Michi's frisch sandpolierte D-Mark (sieht aus wie neu!)

Ein Umstand der den Trip ordentlich beeinflusste war allerdings eher unfreundlicher Natur. Ausser den 32 Personen an Board, befand sich noch eine Horde kleiner nerviger Kaefer, den weitverbreiteten und gefuerchteten “Bedbugs”, die sich, wie koennte es auch anders sein in Lui's Bett eingenistet hatten. Was daraus resultierte war eine von gut 300 Bissen uebersaethe Frau Zinsser, die von der ganzen Juckerei fast in den Wahnsinn getrieben wurde. Eine echt ueble Geschichte. An Schlaf war da die darauffolgende Nacht kaum zu denken. Trotz Ungezieferspray und Bettwechsel war das glaube ich ein ziemlich heftiges Erlebnis.
Ich, der ich auch von Moskitos (die die Lui anscheinend lieben) nahezu verschont werde, konnte bis auf das eingebildete Krabbeln unter meiner Bettdecke zum Glueck keinen einzigen Biss verzeichnen. So fies es klingt, manche nehmen Autan auf reisen mit, ich einfach die Lui (oh ,wie gemein! aber mich erwischts irgendwann bestimmt auch noch).
Nach einer eher unruhigen Nacht setzten wir am naechsten Tag wieder frueh die Segel und segelten durch die Whitsunday Passage zurueck nach Airlie Beach.
Dort galt es erstmal zu Duschen (mitten im oeffentlichen Park) um dann Lui's Klamotten gruendlich zu waschen und vor allem in den Trockner zu hauen, um saemtliche Kaefer loszuwerden. Die Zeit bis zur Abfahrt unseres Busses verbrachten wir dann wie Nomaden und zogen mit unserem ganzen Geraffel durch die Stadt.


Whitehaven Beach, der strandigste Strand der Welt?

Der Nachtbus brachte uns abends in 14 Stunden nach Rainbow Beach, wo wir jetzt ziemlich fertig sitzen, den Bericht schreiben und versuchen unseren von der Travelagency verbockten Reiseplan zu fixen. Fraser Island faellt schommal wech, na danke! Egal, geht's halt frueher nach Brisbane in den Zoo... Koalas nehmt euch in Acht, die Lui naht!

Stay tuned!

Ich fang hier langsam an echt Romane zu schreiben...

187days - Weltreise-Blog

mit Lui und Michi um den Globus reisen

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